Idstein im Überblick

Die folgende Karte zeigt Idstein und seine Ortsteile. Durch einen Klick auf eines der Dörfer geht's gleich zum entsprechenden Punkt in der Tabelle unten. Wenn mir ein "Dorf-Link" bekannt ist, findet man diesen auch unten unter dem jeweiligen Wappen. Weitere Links auf der Linkseite im Hauptmenue.

Walsdorf Heftrich Alteburg Nieder-/Oberrod Kroeftel Lenzhahn Dasbach Eschenhahn Ehrenbach Oberauroff Niederauroff Woersdorf Wolfsbach Idsteiner Land (Map)
OrtBeschreibung
Idstein
Wappen
Der Name Idsteins ist erstmals aus dem Jahre 1102 belegt. In einer Gerichtsurkunde finden sich Udalrich und sein Bruder Konrad von Etichestein. Es wird vermutet, dass ihre Vorfahren die Burg von Idstein gebaut haben.
Herzstück der Altstadt ist der König- Adolf- Platz, benannt nach Adolf von Nassau, Graf zu Idstein, von 1292 bis 1298 deutscher König. Hier steht auch das Rathaus, in dem seit rund 300 Jahren über die Geschicke der Stadt entschieden wird. Von seiner Treppe bietet sich der beste Überblick über den Platz und die eindrucksvollen Fachwerkhäuser aus der Zeit zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert. Mehr Details fasse ich auf der Extraseite über die Geschichte von Idstein zusammen.
Heute (Stand August 2001) hat die Stadt mit ihren Ortsteilen rund 22.600 Einwohner, davon fast genau gleich viele Frauen und Männer. Die Gesamtfläche beträgt 79,7 km2. Idstein gehört zum Rheingau-Taunus-Kreis (KFz-Kennzeichen: RÜD).
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Walsdorf
Wappen
Der nördlichste Teil der Stadt Idstein ist Walsdorf, wo ich auch zur Zeit lebe. Walsdorf und Wörsdorf sind die ältesten Dörfer und urkundlich seit 774 bzw. 791 belegt, während die anderen im Hochmittelalter entstanden und erst seit dem 12. Jahrhundert urkundlich nachweisbar sind. Bemerkenswert ist die Scheunenfront, die Stadtmauer und der Hutturm. In Walsdorf ist die Ummauerung weitgehend erhalten, und der noch stehende Hutturm ist zum Wahrzeichen des Ortes geworden. In der Kirche gibt es bemerkenswerte Barockmalerei. Walsdorf hat 1561 Einwohner (Stand: 31.12.1999).
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Heftrich
Wappen
Hefrich befindet sich östlich von Idstein. Besonderen Status hatten Walsdorf und Heftrich, beiden waren stadtrechtsähnliche Vorrechte verliehen, und beide waren ummauert. Die Vorrechte wurden wegen ihrer exponierten Lage gewährt. Als befestigte "Städte" bildeten sie die östlichsten Eckpfeiler des Idsteiner Territoriums und sollten Grafschaft und Residenz vor den Nachbarn (Grafen von Diez, Herren von Eppstein) schützen. Eigene Stadtrechte bekam Heftrich im Jahr 1367, lange vor Idstein. Eine evangelische Pfarrkirche hat Heftrich seit 1738. Heute ist Heftrich durch den Alteburger Markt bekannt, der auf dem Gelände eines ehemaligen Römerkastells stattfindet. Heftrich hat 1.621 Einwohner (Stand: 31.12.1999).
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Alteburg
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Das Kastell Alteburg lag auf der Hochfläche etwa 1 km südlich von Heftrich. Seine Ruine wurde über Generationen als Steinbruch benutzt. Die Heftricher "Stadtmauer' ist zum großen Teil aus Abbruchmaterial des Kastells errichtet. Im Bereich des Kastells findet bis heute dreimal jährlich der "Alteburger Markt" statt, der früher als Vieh- und Krammarkt eine wichtige Handels- und Versorgungsfunktion hatte. Heute ist er zur Hälfte eher ein Volksfest. Traditionell findet er an den folgenden Terminen statt: (1) 1. Donnerstag nach Pfingsten, (2) Letzer Donnerstag im Juli (Jakobimarkt) und (3) Letzer Donnerstag im August (Bartholomäusmarkt).
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Nieder-/
Oberrod
Wappen
Der Ort Oberrod wurde 1280/85 erstmalig urkundlich erwähnt, Niederrod um 1300. Die Kirche von 1755 besitzt ein Fensterbild von 1514 aus der Vorgängerkirche. In Oberrod wurde 1861 der Maler Carl Jakob Frankenbach geboren. Er schuf zahlreiche Bilder aus dem nassauischen Volksleben und das umfangreiche Uniformwerk "Die herzoglich nassauischen Truppen". Ein Großteil des Nachlasses von Frankenbach befindet sich heute im Besitz der Stadt Idstein. Beide Orte haben zusammen 539 Einwohner (Stand: 31.12.1999).
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Kröftel
Wappen
Der östlichste Stadtteil Idsteins ist Kröftel. Er wurde um 1226 erstmals urkundlich erwähnt. Kröftel hat 512 Einwohner (Stand: 31.12.1999).
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Lenzhahn
Wappen
Lenzhahn ist zwar der kleinste Idsteiner Stadtteil, aber auch einer der schönsten (laut Homepage von Lenzhahn :-). Urkundlich wurde Lenzhahn 1283 zum ersten mal erwähnt und hat heute 250 Einwohner (Stand: 31.12.1999).
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Dasbach
Wappen
Dasbach liegt südöstlich von Idstein und wurde 1354 erstmals urkundlich erwähnt. Die Evangelische Kirche wurde 1613 auf den Fundamenten eines Römerturms erbaut. Zuvor gingen die Dasbacher in die Kirche des ausgegangenen Dorfes Wolfsbach. Dasbach hat 290 Einwohner (Stand: 31.12.1999).
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Eschenhahn
Wappen
Westlich von Idstein in Richtung Taunusstein liegt Eschenhahn, das 1117 erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Oberhalb des Dorfes lief früher der Limes entlang. Die Wege dort sind gut ausgeschildert und laden zum Wandern ein. Eschenhahn hat 757 Einwohner (Stand: 31.12.1999).
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Ehrenbach
Wappen
Ehrenbach liegt ebenfalls westlich von Idstein am Limes. 1371 erstmals urkundlich erwähnt sind die Ehrenbacher auf ihren rekonstruierten, früheren römischer Limes-Wachturm, der heute das Dorf behütet, besonders stolz. Sehenswert in Ehrenbach ist das renovierte ehemalige Hirtenhaus. Ehrenbach hat heute 315 Einwohner (Stand: 31.12.1999).
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Oberauroff
Wappen
Im Auroffer Grund westlich von Idstein liegt das 1160 erstmals erwähnte Dörfchen Oberauroff. Sehenswert ist hier die Evangelische Pfarrkirche mit romanischem Schiff und spätgotischem Chor; Ausstattung 15.-18. Jh. In dieser Kirche wurde übrigens im Jahre 1988 der Grundstein für meine Tochter Sarah-Katrin gelegt, die 1991 geboren wurde. Oberauroff hat 349 Einwohner (Stand: 31.12.1999).
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Niederauroff
Wappen
Ebenfalls im Auroffer Grund liegt Niederauroff. Ersterwähnung 1230. Der Auroffer Grund gehörte dem Benediktiner-Kloster Schlüchtem an und gelangte durch Kauf 1160 an das Erzbistum Mainz. 1230 bezeichnet sich Graf Heinrich der Reiche von Nassau (1190-1253) als Herr von Auroff. Niederauroff hat 405 Einwohner (Stand: 31.12.1999).
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Wörsdorf
Wappen
Unmittelbar nördlich von Idstein, 790 erstmals erwähnt, liegt der größte Stadtteil Wörsdorf. Sehenswert ist hier die Evangelische Lukas-Kirche von 1736/1737 mit ihren Wandmalereien. Wörsdorf war schon im frühen Mittelalter ein wohlhabendes Bauerndorf, und das Kloster Bleidenstadt und der Deutsche Ritterorden hatten hier Besitz und Rechte. Heute hat Wörsdorf 3.209 Einwohner (Stand: 31.12.1999).
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Wolfsbach
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Zwischen Lenzhahn und Idstein liegt das Wolfsbachtal. Die Wüstung Wolfsbach ist heute verschwunden. Im frühen Mittelalter soll an der der Stelle, wo heute der Grillplatz "Drei-Eichen" liegt, die Dorfkirche gestanden haben. nach oben



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